Was ist Gesichter-Unkenntlichmachung?
Die Gesichter-Unkenntlichmachung erkennt automatisch alle Gesichter in einem Bild und macht sie durch Verpixelung oder Weichzeichnung unkenntlich. Das ist besonders wichtig für den Datenschutz: Laut DSGVO dürfen Fotos von Personen nur mit deren Einverständnis veröffentlicht werden.
Formidex nutzt MediaPipe Face Detection, ein leichtgewichtiges KI-Modell von Google, das direkt in deinem Browser läuft. Es erkennt Gesichter zuverlässig aus verschiedenen Winkeln und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen.
Du kannst zwischen Verpixelung und Weichzeichnung wählen. Die Verpixelung erzeugt den klassischen Mosaik-Effekt, den du aus Nachrichtensendungen kennst. Die Weichzeichnung wirkt dezenter und natürlicher, bietet aber denselben Schutz der Privatsphäre.
Wie funktioniert die Gesichter-Unkenntlichmachung?
Das MediaPipe-Modell scannt das gesamte Bild und identifiziert Gesichter anhand typischer Merkmale wie Augen, Nase und Mund. Für jedes erkannte Gesicht wird ein Begrenzungsrahmen berechnet. Innerhalb dieses Rahmens wird dann der gewählte Effekt angewendet.
Die Stärke des Effekts lässt sich über einen Regler anpassen. Bei der Verpixelung bestimmt der Wert die Blockgröße: je größer die Blöcke, desto unkenntlicher das Gesicht. Bei der Weichzeichnung steuert der Regler den Radius des Gaussian Blur.
Tipps für beste Ergebnisse
Achte darauf, dass die Gesichter im Bild ausreichend groß sind. Sehr kleine Gesichter im Hintergrund werden möglicherweise nicht erkannt. Bei Gruppenfotos mit vielen Personen lohnt es sich, das Ergebnis genau zu prüfen.
Wähle eine ausreichend hohe Stärke für den Effekt. Zu schwache Verpixelung kann mit moderner Software teilweise rückgängig gemacht werden. Eine Blockgröße von mindestens 10 Pixeln ist empfehlenswert.
Für Straßenfotografie und Immobilienfotos ist die Funktion besonders nützlich. Du kannst deine Aufnahmen veröffentlichen, ohne dir Sorgen über die Rechte abgebildeter Personen machen zu müssen.
Häufige Anwendungsfälle
Straßenfotografie und Eventfotos: Bei Aufnahmen im öffentlichen Raum kannst du alle Gesichter von Passanten unkenntlich machen und trotzdem die Atmosphäre der Szene bewahren. So bleibst du DSGVO-konform.
Immobilienfotos und Stadtaufnahmen: Makler und Fotografen müssen bei Außenaufnahmen die Privatsphäre von Passanten schützen. Die automatische Gesichtserkennung spart dabei viel manuelle Arbeit.
Dokumentation und Berichterstattung: In Berichten, Präsentationen oder auf Websites müssen die Identitäten von Personen oft geschützt werden. Besonders in sensiblen Bereichen wie Medizin, Bildung oder Sozialarbeit ist die Anonymisierung unverzichtbar.